Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Gewalt, sondern auch von struktureller und kultureller Gewalt. Dieser positive Friedensbegriff geht auf Johan Galtung, den norwegischen Friedensforscher zurück. Der Bund für Soziale Verteidigung hat vor drei Jahren die Kampagne „Wehrhaft ohne Waffen“ zur Förderung der Sozialen Verteidigung in vier Modellregionen gestartet. Jeder kann mitmachen. Unter https://www.wehrhaftohnewaffen.de kann man sich im INternet informieren und ein Starterpaket bestellen. Ansätze zu einer Sozialen Verteidigung gibt es auch im Krieg in der Ukraine. Aber mehr spontan, als geplant. Das Konzept der Sozialen Verteidigung wurde von Gene Sharp und Johan Galtung und in Deutschland vor allem von Theodor Ebert ausgearbeitet. Es gibt noch keine Erfahrungen mit geplanter Sozialer Verteidigung. Aber es gibt Beispiele spontaner Sozialer Verteidigung z.B. beim Kapp Putsch in Deutschland während der Weimarer Republik und beim Einmarsch des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei 1968. Theodor Ebert bezeichnet die dynamische Weiterarbeit ohne Kollaboration als ein Kernelement der Sozialen Verteidigung. Gene Sharp listet 198 Methoden des Zivilen Ungehorsams auf. Soziale Verteidigung zielt nicht auf die Verteidigung des Territoriums sondern der sozialen Errungenschaften der Gesellschaft. Soziale Verteidigung kann nicht nur gegen einen äußeren Aggressor, sondern auch bei einem Putsch angewendet werden. Es wird Zeit, die Soziale Verteidigung einzuführen und die 2,7 Billionen US Dollar Militärausgaben der Welt sinnvoller einzusetzen.
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Soziale Verteidigung einführen
Donnerstag, November 6th, 2025Mehr investieren in Frieden
Donnerstag, August 14th, 2025Es muss mehr in den Frieden investiert werden. Mitglieder der NATO sollen 5% ihres BIP für Rüstung ausgeben. Die Mittel für Flüchtlinge sind drastisch gekürzt worden. Den Krieg im Sudan vergessen unsere Medien. Dort gibt es viele Flüchtlinge, die wegen fehlender Geldmittel nicht ausreichend versorgt werden können. Es muss auch mehr in gewaltfreie Konfliktbearbeitung investiert werden. Die Welt gab 2024 2,7 Billionen US Dollar für Rüstung aus. Für die gewaltfreie Konfliktbearbeitung gab es nur Millionen. Es gab immer Krieg, wenn die Staaten aufgerüstet haben. Das muss verhindert werden. Es gäbe so viele soziale Aufgaben in denen mehr investiert werden müsste. Aber es wird nicht gemacht. Auch die Sustainable Development Goals der UN müssten mehr Geld bekommen, denn sonst drohen sie zu scheitern. Ich fordere, die Verteidigung auf Soziale Verteidigung umzustellen. Nur so kann dauerhaft Frieden entstehen. Es braucht mehr Mut, um Frieden zu erreichen.
Endlich auf Soziale Verteidigung umstellen
Samstag, Februar 1st, 2025Ich fordere die Politiker der Welt auf, auf Soziale Verteidigung umzustellen und das Militär abzuschaffen. Die Welt wird nicht sicherer durch immer mehr Waffen. Die Doomsday Clock steht 90 Sekunden vor 12. Die Welt hat noch nie seit den Zeiten des kalten Krieges so nahe an der Auslöschung durch einen Atomkrieg gestanden. Seit tausenden von Jahren wird versucht, die Welt zu erobern. Doch das funktioniert nicht. Alle Imperien sind wieder zerfallen. Die Herstellung von Kriegsschiffen hat viel Holz erfordert und zur Entwaldung geführt. Das Militär der Welt ist ein großer Emittend von CO2. Die 2,2 Billionen Dollar, die fürs Militär ausgegeben werden jedes Jahr, werden dringend für den Klimaschutz gebraucht. Soziale Verteidigung ist wesentlich billiger. Soziale Verteidigung verteidigt nicht das Terrotorium sondern die Lebensweise der Bürger des Landes. Es gibt den Bund für Soziale Verteidigung. Dort können Sie sich weiter informieren. soziale-verteidigung.de.
Warum wird der Krieg nicht in Frage gestellt?
Mittwoch, Januar 29th, 2025Die Soziale Verteidigung wird immer in Frage gestellt, der Krieg nicht. Es wird behauptet, dass die Sozaile Verteidigung für die Menschen gefährlich werden könnte. Ist Krieg etwas nicht gefährlich für die Menschen. Nach allen Erfahrungen gibt es bei gewaltfreiem Widerstand weniger Leid und Tote. Es wird so viel Geld für das Militär ausgegeben. Für Frieden fast nichts. Pazifismus ist eine neuere Entwicklung in der Menschheitsgeschichte. ES gibt zwar eine Religion Jainismus, die Gewaltfreiheit vorschreibt und um 599 vor Christus entstanden ist, aber der Zivile Widerstand ist relativ neu. Es gibt den Peacemaker bei den Irokesen, der das Volk der Irokesen der Irokesen befriedete, aber in der westlichen Welt ist Gewaltfreiheit relativ neu. Krieg ist auch für den Sieger nicht Vorteilhaft. Es geht mit Toten und Verwüstungen einher. Gegengewalt funktioniert seit 6000 Jahren nicht, aber es wird immer wieder probiert.
Es gibt Alternativen zum Krieg
Freitag, Dezember 27th, 2024Eine Alternative zum Krieg ist die Soziale Verteidigung. Die Nonviolent Peaceforce versucht direkt in gewaltsame Konflikte einzugreifen. Die Soziale Verteidigung wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in DEutschland vor allem von Theodor Ebert entwickelt. ER nennt als einen Hauptbestandteil die dynamische Weiterarbeit ohne Kollaboration in dem Fall, dass ein Land besetzt wird. Es wird nicht das Territorium sondern die Lebensweise der Menschen verteidigt. Bisher gibt es keine praktischen Erfahrungen mit Sozialer Verteidigung. Doch es gibt Beispiele, die der Sozailen Verteidigung ähneln und spontan entstanden sind. Z. B. den Ruhrkampf oder den Kamp der Lehrer in Norwegen gegen die Nazi Lehrergewerkschaft.
Buch „Zur Aktualität der Sozialen Verteidigung“
Samstag, Mai 20th, 2023Ich habe noch das Buch „Hintergrund- und Diskussionspapier 20“ „Zur Aktualität der Sozialen Verteidigung“ des Bundes für Soziale Verteidigung und des Instituts für Friedensarbeit und gewaltfreie Konfliktbearbeitung gelesen. Es enthält zahlreiche Beiträge von Forscher der Sozialen Verteidigung
Ich habe auch noch den Artikel „Theorie und Praxis der Sozialen Verteidigung“ von Barbara Müller gelesen..