Sei der Wandel, den du in der Welt zu sehen wünschst sagte Mahatma Gandhi. Der einzige Mensch, den man ändern kann ist man selbst. Das klingt alles ein wenig nach Esoterik. Aber was bleibt einem in einer Zeit, in der überall aufgerüstet wird und alle „kriegstüchtig“ werden wollen. Man sollte auch an seinem Schatten arbeiten, denn wenn man Gewaltfreiheit und Frieden will, verdrängt man Gewalt und Krieg. Man kann nicht nur freundlicher zu seinen Mitmenschen sein, sondern auch sein Geld ohne Rüstung anlegen. Vielleicht wechseln sie zu einer ethischen Bank. Vielleicht verweigern sie Kriegssteuern. Vielleicht gehen sie zu den Ostermärschen. Es gibt bestimmt noch mehr Möglichkeiten, etwas für Frieden und Gewaltfreiheit zu tun. Man kann schon was tun. Man sollte nicht nur seine Einstellung ändern. Man kann viel von seinen Feinden lernen. Denn sie haben viel mit dem eigenen Schatten zu tun. Feinde haben Eigenschaften, die man selbst nicht haben will. Deshalb sagte Jesus auch, dass man seine Feinde lieben soll.